Was sich zu integrieren lohnt
Jahrzehntelange Erfahrung mit Anlagen zeigt, dass die täglich geschätzten Systeme wenige und solide sind. Die Integrationen mit dem besten Wert-Komplexitäts-Verhältnis:
- Multizonen-Klima: Temperatur pro Raum, Fernsteuerung, Integration mit Photovoltaik.
- Beleuchtung: Szenarien pro Zone und Tageszeit, ohne Reihen von Schaltern.
- Motorisierte Vorhänge und Beschattung, koordiniert mit Licht und Klima.
- Sicherheit: Sensoren, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Anwesenheitssimulation.
- Multiroom-Audio und Videoverteilung, wo tatsächlich genutzt.
- Verbrauchsüberwachung: Wer misst, spart.
Der richtige Zeitpunkt: während der Renovierung
Die strukturierte Verkabelung wird verlegt, wenn die Wände offen sind. Hausautomation in ein fertiges Haus einzubauen bedeutet fortlaufende Maurerarbeiten, Kompromisse bei den Leitungsführungen und höhere Kosten. Wer renoviert und zumindest die Vorrüstungen – Leerrohre, Backbone-Kabel, dimensionierte Verteiler – verlegt, behält die Möglichkeit, später ohne Abriss zu integrieren.
Offene Standards vs. geschlossene Systeme
Ein Haus hält fünfzig Jahre, ein proprietäres Ökosystem viel weniger. Deshalb bevorzugen wir Plattformen, die auf offenen Standards wie KNX basieren, für die Grundfunktionen – Licht, Klima, Beschattung –, die in zwanzig Jahren noch von jedermann gewartet werden können. Konsumentensysteme reservieren wir für Zubehörfunktionen, die leicht austauschbar sind.
Wie viel kostet es
Für eine Villa von 200-300 qm macht ein gut konzipiertes Hausautomationssystem mit wesentlichen Funktionen typischerweise 5-10% des Budgets einer kompletten Renovierung aus. Ein Großteil der Kosten entfällt nicht auf die Elektronik, sondern auf die Planung und Programmierung: Dort entscheidet sich, ob das System das Leben vereinfacht oder kompliziert.
Was wir dem Kunden übergeben
Neben der funktionsfähigen Anlage: aktualisierter Einlinienschaltplan, Adressliste und Quellprogrammierung, einfache Bedienungsanleitung für die Familie und technisches Handbuch für den zukünftigen Wartungsdienst. Das intelligente Haus muss denjenigen überleben, der es installiert hat.
Häufige Fragen
- Kann man Hausautomation ohne Renovierung realisieren?
- Teilweise ja, mit Funk- und Nachrüstlösungen, aber mit Einschränkungen bei Zuverlässigkeit und Ästhetik. Das beste Ergebnis erzielt man immer noch in der Renovierungs- oder Neubauphase.
- Was, wenn das System in zehn Jahren veraltet ist?
- Das ist der Grund, warum wir Grundfunktionen auf offenen Standards und Zubehörfunktionen auf austauschbaren Systemen trennen: Das Rückgrat der Anlage bleibt bestehen, die Gadgets können ausgetauscht werden.
- Erhöht Hausautomation den Verbrauch?
- Im Gegenteil: Zonen-Klimamanagement, automatische Abschaltung und Lastüberwachung reduzieren typischerweise den Verbrauch, mit messbaren Einsparungen bereits ab dem ersten Jahr.
Aus dem italienischen Original übersetzt. Für die offizielle Fassung kontaktieren Sie uns.
